Maschinentechnologie & Digitalisierung

Forschungsprojekte...

Verbesserung des Tuftingprozesses durch ein modulares Spulengatter mit Sensor- und Signalsystem, optimierter Fadenführung sowie lokalem und zentralem Fadenspeicher

Projektpartner:

Auf Basis der DSGVO bedanken wir uns anonymisiert bei allen Teilnehmern des Projektbegleitenden Ausschusses für die konstruktive Zusammenarbeit, Bereitstellung von Versuchsmaterialien und wertvollen Hinweise im Rahmen des Projektes.

Durch Know-how und fachliche Kompetenz haben diese Firmen wesentlich zum Gelingen des Forschungsvorhabens beigetragen. 

Ziel des Forschungsprojektes:

Eine industrielle Tuftingmaschine benötigt bei einer Arbeitsbreite von 5 m für die Herstellung der textilen Nutzschicht 2000 bis 3100 Garne.

Diese Fadenschar wird von Spulen bereitgestellt, die in einem Gatter aufgesteckt sind. Aus der räumlichen Trennung von Tuftingmaschine und Gatter ergibt sich eine komplizierte Garnführung von den Spulen bis zur Maschine. Ziel des Kooperationsprojektes ist die Entwicklung eines optimierten Gatters, das auch nachträglich an bereits bestehenden Anlagen realisierbar ist. Die Optimierung umfasst sowohl die Entwicklung eines Sensor- und Signalsystems als auch die Garnführung, ausgehend von den Garnspulen bis zum Einlauf in die Tuftingmaschine.

Ergebnisse:

Im Rahmen des Projektes wurde in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner ISD/Aachen ein Sensor- und Signalsystem entwickelt, das Fadenbrüche und Spannfäden unmittelbar im Gatter detektiert. Diese werden anschließend an die Maschine unter Anzeige der betroffenen Spulstelle weitergeleitet. Während des individuellen Bestückens mit unterschiedlichen Garnen erlaubt eine entsprechende Software zudem die Nutzung des Anzeigesystems an den Spulstellen. Aufgrund der Vielzahl der benötigten Sensoren war es ein zentrales Entwicklungsziel dieses Projektes, eine möglichst kostengünstige Lösung zu realisieren. Die entwickelten Komponenten sind sowohl im Tuftinggatter als auch im Zettelgatter einsetzbar.

   

 

 

 

 

 

 

Mit dem Ziel der Vergleichmäßigung der Fadenspannung und der Vermeidung von Standstellen bei Fadenbrüchen wurden darüberhinaus eine alternative Garnführung im Tuftinggatter sowie ein zentraler Fadenspeicher entwickelt und exemplarisch umgesetzt. Hiermit ist es möglich, dass die Maschine bei der Detektierung eines Fehlers im Tuftinggatter nicht gestoppt werden muss, sondern mit reduzierter Geschwindigkeit weiter produzieren kann, bis der Fehler behoben ist.

 

Projekt:

  • BMWI, ProInno II/ KF 021 520 2PK8
  • Laufzeit: 01.08.2008 bis 30.09.2010

Danksagung:

Wir danken dem Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die Förderung das im Rahmen des Programms PRO INNO II über den Projektträger AiF.

 
 

Verifizierung

Ihr Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Dirk Hanuschik

Tel.: +49 (0)241 9679-145
E-Mail an Herrn Hanuschik

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