Bauphysik

Forschungsprojekte...

Entwicklung eines schalloptimierten, textilen Bodenbelages - Akustikteppich

Projektpartner:

Auf Basis der DSGVO bedanken wir uns anonymisiert bei allen Teilnehmern des Projektbegleitenden Ausschusses für die konstruktive Zusammenarbeit, Bereitstellung von Versuchsmaterialien und wertvollen Hinweise im Rahmen des Projektes.

Durch Know-how und fachliche Kompetenz haben diese Firmen wesentlich zum Gelingen des Forschungsvorhabens beigetragen. 

Ziel des Forschungsprojektes:

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines schalloptimierten textilen Bodenbelages. Grundvoraussetzung für den entwickelten textilen Bodenbelag war die Einhaltung der aktuell gültigen nationalen und internationalen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Für die Entwicklung des Bodenbelages sollte ein mathematisches Berechnungsmodell künftige Entwicklungsschleifen verkürzen. Zusätzlich sollte durch das Berechnungsmodell eine Vorhersage über den Schallabsorptionsgrad möglich sein, wenn grundlegende Konstruktionsparameter geändert werden.

Ergebnisse:

Im Projekt wurde eine Vielzahl an Versuchswaren untersucht um eine Korrelation zwischen den Konstuktionseigenschaften und den akustischen Eigenschaften zu definieren. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur die Konstruktion eines textilen Bodenbelags Einfluss auf die akustischen Eigenschaften hat. Ebenso haben die Luftdurchlässigkeit, die Steifigkeit und die Eindringtiefe der Beschichtung einen Einfluss. Als Kombination dieser Eigenschaften wurde ein mathematisches Berechnungsmodell entwickelt, mit dem die akustischen Eigenschaften theoretisch berechnet werden können.

Messung der Eindringtiefe der Beschichtung bei 50-facher Vergrößerung

Zur akustischen Optimierung muss ein textiler Bodenbelag immer als Gesamtsystem betrachtet werden, da gemäß des Feder-Masse-Prinzips sowohl der Pol, als auch die Beschichtung und die Rückenkonstruktion einen Einfluss haben. Um einen akustisch geeigneten textilen Bodenbelag für unterschiedliche Einsatzbereiche zu bestimmen, muss neben dem bewerteten Schallabsorptionsgrad αW auch die frequenzabhängige Schallabsorptionsgrad αS sowie die Resonanzkurve betrachtet werden.

Resonanzkurve und Messwerte (α2)

Projekt:

  • ZIM – KF 2559203DF3
  • Laufzeit: 01.04.2013 – 31.03.2015

Danksagung:

Das Forschungsprojekt KF 2559203DF3 wurde über die AiF im Rahmen des Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

 
 

Verifizierung

Ihr Ansprechpartner:

Dr. -Ing. Andreas Zoëga

Tel.: +49 (0)241 9679-170
E-Mail an Herrn Dr. Andreas Zoëga

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